Ist Ihre Website responsive?

Responsive Webdesign - damit Ihre Website immer optimal aussieht

Responsive Webdesign klingt ziemlich extravagant. Ist es auch, aber die Extravaganz von responsive Webdesign (oder responsivem Webdesign) liegt darin, dass Ihre Seite auf jedem Endgerät eine optimale Figur macht.

Responsive (engl.) = reagierend

Es gibt nicht vieles im Computerbereich, das eine deutsche Bezeichnung bekommen hätte. Auch im Bereich Webdesign hat sich die deutsche Korrektheit sehr lange gehalten. Aber als das responsive Webdesign auftauchte, entpuppten sich die Deutschen als wahre Designkünstler.

Wie bei allen Entwicklungen ging es erst mal in die Experimentierkiste. Zuerst orientierten sich die Web-Designer an bewährten Strukturen, die sie etwas flexibler machten. 

Aber der Aufbruch zu neuen Ufern funktioniert nur, wenn man sich von Altbekanntem trennt. Das erste, was über Bord geworfen wurde, waren die Tabellen. Mit Ihnen wurde in der vorresponsiven Zeit so ziemlich alles strukturiert. 

An ihre Stelle traten die Container (div). Sie lernten fließen und konnten sich schon relativ gut am passenden Platz einfinden. Das Floating-Design war geboren. Aber die Seitenstrukturierung war alles andere als einfach, denn viele Browser taten sich schwer mit der Umsetzung, allen voran der damals noch recht präsente Internet-Explorer von Microsoft.

Das Flexbox-Modell

Eigentlich ist das Flexbox-Modell älter als das Floating-Modell, aber da es die Browserentwickler nur zögerlich umsetzten, war es für die Webdesigner kaum anwendbar. Dabei bietet das Flexbox-Modell weit bessere Ansätze zur Umsetzung von responsive Webdesign als das Floating-Modell. 

Flexbox sorgt nicht nur für das Floaten der Container, sondern konnte auch die Containergröße anpassen. Aber wie das nun mal so ist bei Entwicklungen, nicht immer setzt sich die beste Lösung durch.

Mittlerweile unterstützen alle Browser das Flexbox-Modell dar, deshalb ist es neu in den Fokus der Webdesigner gerückt. Trotzdem gibt es nur sehr wenige Seiten, welche die Vorzüge des Flexbox-Modells nützen. Das liegt vor allem an den großen CMS-Systeme wie Wordpress. Es ist halt viel einfacher, ein fertiges Template ein bisschen an die Kundenwünsche anzupassen und schon ist die Seite gemacht.  Dass die Kunden sich das bieten lassen, liegt daran, dass sie schlicht und ergreifend keine Ahnung davon haben.

Wer eine eigene Website bestellt, sollte auch eine eigene Website bekommen und sich nicht mit einer billigen Kopie abspeisen lassen. 

Wie schafft man es bei Google auf Seite 1?

Eine einfache Antwort: Mit Google-AdWords, das geht von Heut auf Morgen, ist absolut kein Kunststück, aber man muss dafür tief in die Tasche greifen.

Geht es auch ohne?

Viele versprechen es und bieten (natürlich kostenpflichtig) ihre Dienste an. Das Ergebnis ist fraglich und oft noch teurer als Google-AdWords. Wer also auf Experimente verzichten will und bereit ist, für eine optimale Google-Platzierung zu zahlen, der ist bei Google-AdWords an der richtigen Stelle.

Natürlich geht es auch anders. Man muss sich mal vor Augen führen, was Google will. Jetzt werden manche sagen: Geld verdienen! Stimmt, wer will das nicht. Aber darüber hinaus will Google dem Sucher die optimalen Ergebnisse liefern. Durch AdWords wird diese Absicht zwar unterlaufen, weil man sich jeden beliebigen Suchgefriff "kaufen" kann. Andererseits wird wohl kaum jemand Suchbegriffe kaufen, mit denen seine Website gar nichts zu tun hat.

Wenn also Google dem Suchenden die besten Ergebnisse bieten will und Sie mit Ihrem Angebot diesen Anspruch erfüllen, steht der guten Platzierung nichts im Wege.

Voraussetzungen für eine gute Google-Platzierung

Google bevorzugt gute Seiten und gute Seiten müssen responsive sein. Also ist es schon mal ein erfolgversprechender Ansatz, wenn Sie Ihre Website mit responsive Design erstellen.

Bei Google geht es um Suchbegriffe. Also überlegen Sie mal, mit welchen Begriffen Sie gefunden werden möchten. Hier ist weniger mehr. Wenn Sie versuchen, Google möglichst viele Begriffe unterzujubeln, dann werden Sie scheitern.

Sie wollen einen einzigen Begriff auf Seite eins katapultieren: Super, das ist ein wirklich hervorragender Plan. Wenn es kein Allerweltsbegriff ist, dann haben Sie praktisch schon gewonnen.

SUCHMASCHINENZAUBERWORT

Dieser Begriff schafft es auf Anhieb auf Seite eins, weil Google bei der Suche danach nur eine einzige Ergebnisseite liefert. Schwieriger wird es, wenn Sie mit "Bayerische Wald" auf Poleposition landen wollen, denn da liefert Google gut 1,5 Millionen Seiten und Sie sind zunächst mal der letzte in der Reihe. Wenn Sie gar den Ehrgeiz entwickeln mit einem Begriff wie "Hotel" auf Toprang zu kommen, dann brauchen Sie ein unheimlich langes Durchhaltevermögen, viel Kreativität und Energie. Oder Sie entscheiden sich für Google-AdWords.

Content is King - Das Verhältnis vom Inhalt zum Quelltext

Eine Website besteht aus den Inhalten, die sie an den Mann und die Frau bringen wollen und darüber hinaus aus jeder Menge Zeichensalat, der für die richtige Darstellung sorgt. Die Seiten werden mit HTML dargestellt und HTML besteht aus Tags. Diese Tags sind natürlich auch Bestandteil der Seite. Damit der Inhalt im gesamten Sammelsurium nicht hoffnungslos verloren geht, ist ein möglichst gutes Verhältnis von Inhalt : Quelltext von großem Vorteil. 

Hier scheitern vor allem die vielgerühmten CMS Systeme wie Wordpress. Bei ihrer Entwicklung wird vor allem Wert auf Vielseitigkeit gelegt und sie warten mit aufgeblähten Seitenstrukturn auf. Werfen Sie ruhig mal einen Blick auf den Quelltext. Dabei kann nichts passieren (Rechtsklick auf die Seite). Eine richtig gutes Verhältnis von Content : Quelltext kann man nur erreichen, wenn man die Seite von Grund auf baut und keinen Gedanken an fertige Templates verschwendet.

Die Suchwortdichte macht's

Die Suchwortdichte sagt aus, wie häufig ein Suchwort im Verhältnis zum Inhalt vorkommt. 
Aha: Also das Suchwort tausendmal verwenden, egal ob der Text einen Sinn ergibt oder nicht?

Sie sollten Google nicht für dämlich halten oder gar für blöd verkaufen. Solche Tricks werden ziemlich böse bestraft und Google sperrt womöglich Ihre Domain, da wären Sie nicht der erste und es ist ziemlich aufwändig und teuer, eine neue Domain auf das erreichte Niveau aufzubauen.

Deshalb die eindeutige Empfehlung: Ehrlich wärt am längsten.

Schreiben Sie einen guten Text, schreiben Sie auf keinen Fall von anderen Webseiten ab und verwenden Sie den Suchbegriff so oft wie möglich. Vor allem muss der Suchbegriff in die Hauptüberschrift, er sollte im Text hervorgehoben werden. Verlinken Sie den Suchbegriff intern. Verwenden Sie Alt-Texte mit dem Suchbegriff. Fügen Sie den Suchbegriff in die Title-Tags ein und natürlich auch im Seitentitel.

Geschafft: Endlich auf Seite eins bei Google

Und dann klickt keiner auf Ihre Seite. Gut, das ist ein ziemlich unwahrscheinliches Szenarium, denn die Meisten Sucher bleiben auf der ersten Seite. Böse Zungen sagen sogar, dass man eine Seite nirgendwo besser verstecken kann, als bei Google auf Seite 2, aber so krass ist es nicht.

Sorgen Sie dafür, dass Sie angeklickt werden. Google zeigt in der Ergebnisliste Ihren Seitentitel und die Beschreibung (Meta-Description) an. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Wirksamkeit auf den Suchenden zu steuern. Schreiben Sie einen freundlich einladenden Titel und machen Sie den künftigen Kunden in der Beschreibung neugierig auf mehr.